Aufstellungen

„Verwurzelt sein beflügelt“ – Systemische Aufstellungen

… in einer freien Form gehen weit über das bekannte klassische Familienstellen hinaus. So kann man sie für jedes Thema als Schlüssel nutzen. Individuell abgestimmt auf das Anliegen gibt es verschiedene Varianten. Wir bieten sie als Ergänzung zur Praxis in Gruppen oder Einzelarbeit an – und als Besonderheit mit homöopathischer Unterstützung.

Sie geben hilfreiche Hinweise, was unbewusst in uns wirkt und unseren Lebensfluss bremst, im „Knoten“ findet sich die Lösung, in der Krise steckt auch eine Chance. Als einfache und wirksame Methode, etwas zu klären, öffnen sie Türen auf dem Weg zu mehr Frieden und Einklang mit uns und dem Leben.

Wiederkehrende Probleme und auch Krankheiten sind nicht selten Ausdruck einer versteckten Verstrickung in das Los von Vorfahren. Die Befreiung daraus wird als erleichternd und kraftspendend erfahren. Lösungen in uns zu finden, anstatt sie im Außen zu erwarten, und Verantwortung zu übernehmen, stärkt ungemein. Den eigenen Platz in einer natürlichen Ordnung wieder einzunehmen und das Schicksal zu achten, kann auf einer tiefen Ebene heilend wirken.

Grundlagen systemischer Aufstellungen

Die Herkunftsfamilie
Ob wir wollen oder nicht, wir sind mit unserer Familie verbunden, unabhängig vom äußeren Kontakt. Sie ist die Wurzel unseres Seins. Wir verdanken ihr das Leben mit all seinen Möglichkeiten und Grenzen. Hier haben wir die intensivsten Beziehungen. Was in ihr geschieht oder geschah, kann unser Leben auf viele Arten beeinflussen – uns stärken, aber auch sehr belasten. Ein wesentliches Grundbedürfnis des Menschen ist das nach Bindung und Zugehörigkeit zur Familie. Es stammt wahrscheinlich noch aus der Zeit der Sippen, wo ein Ausschluss gleichbedeutend mit einem Todesurteil war und besitzt von daher einen archaischen und sehr mächtigen Charakter.

Prägung durch die Familie
Jeder Mensch hat seinen ganz eigenen Lebensweg. Gleichzeitig sind wir in verschiedene Gruppen und Systeme eingebunden – am stärksten in unsere Herkunftsfamilie. Was dort geschah, hat unser Denken, Fühlen und Handeln geprägt. Es beeinflusst uns mehr, als uns bewusst ist. Kinder lieben ihre Eltern immer und sind ihnen zutiefst treu. Wenn wir ganz klein in diese Welt kommen, lassen wir uns voller Vertrauen auf die führende Hand der Erwachsenen ein. Doch sie können natürlich nur das weitergeben, was sie selbst erfahren haben. Das ist wiederum geprägt von dem, was die Generationen vorher erlebten – z.B. vor nicht allzu langer Zeit Krieg und sehr viel Trauma.

Ausgleich und Verstrickung
Viele Beispiele zeigen uns, wie sich Schicksale über Generationen hinweg auswirken. Die Dynamik einer Familiengeschichte hat ihre eigenen Regeln. Es gibt so etwas wie einen Drang nach Ausgleich, so dass ein Nachkomme dasselbe Unrecht oder dieselbe Krankheit noch einmal erleidet. Kinder übernehmen oft aus Liebe und Loyalität die Themen der Eltern. Die Verstrickung in das Schicksal von Vorfahren findet völlig unbewusst auch dann statt, wenn wir die Personen gar nicht gekannt haben. Das ist natürlich nicht hilfreich – denn so setzen sich Leid und Unglück fort.

Wirkung
Die Lösung aus Verstrickungen wirkt befreiend und stärkend.
„Wenn etwas in Ordnung gekommen ist, dann gibt es ein Gefühl der Erleichterung, von Frieden, von Möglichkeiten … Wenn wir in der Gegenwart die Vergangenheit in Ruhe lassen, nichts mehr von ihr übernehmen und uns nicht mehr einmischen, finden wir und auch die Verstorbenen Frieden.“ (Bert Hellinger)
Die blinde, sich opfernde Liebe aus der Kindheit kann sich verwandeln in eine bewusste Liebe, die das Schicksal der anderen achtet.

Andere Systeme
Mit Aufstellungsarbeit lassen sich auch Themen aus anderen Systemen klären, wie Partnerschaft, Gegenwartsfamilie, Arbeitsplatz, Nachbarschaft oder politische Institutionen. Daher wird sie mittlerweile gerne auch in Firmen genutzt, z.B. wenn es Probleme mit Mitarbeitern gibt.

Ganzheitliche Erweiterung

Erst einmal ist es wichtig zu wissen, dass das Systemische eine ganz eigene Ebene darstellt. Verstrickung taucht daher in einer normalen Psychotherapie nicht auf.
Man kann aber umgekehrt Aufstellungen auf allen Ebenen als Schlüssel nutzen, auch auf der psychischen – und zwar sehr effektiv, weil sie durch die direkte, unmittelbare Erfahrung tief und lange wirken. Auch unser Organismus stellt ja ein System dar, und es gibt verschiedenen Anteile innerhalb der Psyche. Wir haben eine Beziehung nicht nur zu anderen Personen sondern auch zu uns selber.
Sehr hilfreich sind sie in einer speziellen Form bei der Traumatherapie (analog den Forschungsergebnissen von Prof. Franz Ruppert) – vor allem beim Phänomen des Systemtraumas. Trauma kann sowohl individuell erfahren als auch aus früheren Generationen übernommen werden. Beides braucht natürlich eine ganz unterschiedliche Behandlung.
Allgemein sind sie wie ein „Tor zu unserer Seele“, machen Verborgenes sichtbar und schaffen Ordnung. So werden wir handlungsfähig, finden neue Lösungswege und können uns selbst Schritt für Schritt näher kommen.

Beispiele für Themen

Persönliche Themen

  • Krankheiten und unerklärliche Symptome
  • psychische Belastungen und Erkrankungen, z.B. Depression
  • Schuldgefühle, Ängste, Zwänge, Sucht
  • sich fehl am Platz, einsam oder heimatlos fühlen
  • Entscheidungsschwierigkeiten
  • Unzufriedenheit, Zerrissenheit, Selbsthass
  • gefangen sein in negativen Verhaltensmustern
  • unverarbeitete traumatische Erfahrungen, Missbrauch
  • Schicksalsschläge
  • spirituelle Krisen

Paar-Beziehungen

  • unglückliche oder verletzende Partnerschaften
  • Probleme mit Sexualität
  • häufige Trennungen
  • keinen Partner finden
  • unerfüllter Kinderwunsch

Familie

  • Fehl- und Totgeburten, Abtreibungen
  • verhaltensauffällige oder kranke Kinder
  • schwierige Eltern-Kind-Beziehung
  • Spannungen und Konflikte, Kontaktabbrüche
  • Erbschaftsstreitigkeiten
  • Wiederholung von Erkrankungen oder Unfällen

Beruf

  • Neuorientierung, unklare Ziele
  • Burnout, Misserfolge, Mobbing
  • Probleme mit Vorgesetzten oder Kollegen
  • Arbeitslosigkeit, finanzielle Themen
  • Firmenübergaben

Weiteres

  • Krankheiten und Verhaltensstörungen von Haustieren
  • Standortfragen, Umzug
  • Schwierigkeiten bei Kauf oder Verkauf von Immobilien

Unterstützung durch Homöopathie

Selbst wenn wir etwas als schmerzhaft und destruktiv erfahren, halten wir oft trotzdem an den alten Mustern fest, weil sie vertraut sind. Diese starken unbewussten Kräfte können auch positive Veränderungen ungemein blockieren. Bert Hellinger hat das einmal sehr treffend ausgedrückt: „Leiden ist leichter als lösen“.
Es gibt bestimmte homöopathische Mittel, die besonders tief und bis in die systemische Ebene hinein wirken – die Lanthanide (seltene Erden aus dem Periodensystem der Elemente). Über das „Heilende Feld“ kann deren Information mit der Aufstellung in Resonanz gehen und als unterstützender Katalysator Lösungsschritte leichter machen.

Die grundlegende Haltung

Als anspruchsvolle therapeutische Arbeit erfordern Aufstellungen eine erfahrene und einfühlsame Begleitung mit Mut, Offenheit, Herz und Intuition. Es ist wichtig, dem Klienten und dem, was sich zeigt, in gesammelter, respektvoller Haltung zu begegnen, damit sich der Prozess, die sogenannte „Bewegung der Seele“ frei entfalten kann. Niemals wird aus der eigenen Vorstellung heraus manipulierend eingegriffen.
Die große Kunst ist es, die Welt zu achten, so wie sie eben ist mit all ihren Begrenzungen – und das, was sich zeigt, wirklich zu nehmen und anzuerkennen, so wie es eben ist, ohne es ändern zu wollen. Daraus erwächst dann eine große Kraft, die wirkt. „Wenn wir alles anschauen, wie es ist, und ihm zustimmen, werden wir ge-lassen und kommen in Einklang mit dem Ganzen … das bringt uns in Einklang mit … dem Leben.“ (Bert Hellinger)

„Wie kannst Du wissen, was ich fühle?“

In der Aufstellung zeigt sich dieses seltsame Phänomen, dass jemand als Stellvertreter für eine andere Person, die er gar nicht kennt und die vielleicht sogar schon lange gestorben ist, auf einmal genau wie diese fühlt, spricht und sich verhält. Man nennt das auch repräsentierende Wahrnehmung. Mittlerweile gibt es einige Erklärungsansätze dafür – z.B. die morphischen Felder des Biologen Rupert Sheldrake, das Modell der Verschränkung aus der Quantenphysik oder die Existenz von Spiegelneuronen im Gehirn. BR-alpha hat in der Reihe „Was wir noch nicht wissen“ dazu einen kurzen Film gedreht, der hier in der Mediathek angeschaut werden kann.

Wer gehört alles zur Herkunftsfamilie?

Zum Stammbaum im Sinne der Verstrickung gehören

in erster Linie:

  • Vater und Mutter
  • Geschwister, auch tot geborene, abgetriebene, abgegangene und weggegebene Kinder
  • Halbgeschwister, also Kinder eines Elternteil mit einem anderen Partner
  • frühere Partner der Eltern (feste Bindungen)
  • Geschwister der Eltern (Onkel und Tanten)
  • Großeltern

meist nur in zweitrangig:

  • Geschwister der Großeltern
  • frühere Partner der Großeltern
  • Urgroßeltern

weiterhin:

  • Menschen, durch deren Weggehen oder Tod jemand einen Vorteil hatte
  • Menschen, denen jemand aus der Familie etwas angetan hat

nicht dazu gehören:

  • Stiefgeschwister (mitgebrachte Kinder früherer oder späterer Partner der Eltern)
  • Cousins und Cousinen und deren Ehepartner und Kinder
  • Ehepartner und Kinder von Onkel, Tante, Großonkel, Großtante oder Geschwistern

Fragen und Antworten

WIE LÄUFT EINE AUFSTELLUNG AB?

Idealerweise findet sie in einer kleinen Gruppe statt, die einen geschützten Rahmen und eine Art von „Kraftfeld“ bietet. Einige Teilnehmer sind mit einem Thema da, das sie aufstellen wollen. Die anderen dienen dem Ganzen als Stellvertreter. Vorher werden das Anliegen und die momentane Situation in einem kleinen Gespräch beleuchtet. Es gibt keinen festen Zeitrahmen, eine Aufstellung dauert meist zwischen 1 und 2 Stunden.


WAS FÜR EINE VORBEREITUNG BRAUCHT MAN?

Äußerlich nur einen kleinen Stammbaum zu zeichnen (hier eine Anleitung, wie man ein Genogramm erstellt) und einen Fragebogen zu besonderen Ereignissen im Familiensystem, soweit bekannt, auszufüllen. Beides muss nicht abgegeben werden, sondern dient nur der eigenen Information. Es braucht auch keine Vorgespräche, man kann ganz spontan einsteigen. Wichtig ist die innere Vorbereitung, ein Anliegen zu finden und motiviert zu sein, daran zu arbeiten. In diesem Prozeß kann sich schon manches klären, und das Thema darf sich auch verändern.


WO KANN MAN SICH NOCH WEITER INFORMIEREN?

Prinzipiell braucht man gar nichts zu wissen, es ergibt sich alles von selbst. Wer trotzdem gerne mehr darüber erfahren möchte, der kann beispielsweise Bücher wie „Ohne Wurzeln keine Flügel“ von Bertold Ulsamer oder „Was die Seele krank macht und was sie heilt“ von Thomas Schäfer lesen. Letzteres ist auch in der Praxis auszuleihen.
Das oben erwähnte BR-alpha-Video gibt ein paar anschauliche Einblicke in die Arbeit.


WARUM ZURÜCKSCHAUEN – DIE VERGANGENHEIT IST DOCH NICHT ZU ÄNDERN?

Natürlich kann man nichts ungeschehen machen, darum geht es auch nicht. Doch häufig wirkt sie in Gegenwart und Zukunft blockierend hinein. Dann wiederholen sich Schwierigkeiten und weisen darauf hin, dass etwas gelöst werden will. Gerade ab der Lebensmitte melden sich oft die ungelösten Themen und suchen unsere Aufmerksamkeit. Um Frieden zu finden, ist es weder hilfreich, die Vergangenheit ändern zu wollen noch so zu tun, als habe es sie nicht gegeben - sondern sie so gut es geht ins „Bilderbuch des Lebens“ zu integrieren.


WENN MAN EINE SCHEU VOR EINER GRUPPE FREMDER MENSCHEN HAT?

Das ist völlig in Ordnung und ganz normal. Erfahrungsgemäß entsteht sehr schnell eine Art von Vertrautheit. Eine gemeinsame Aufgabe und ähnliche Themen schaffen Verbindung. Jeder darf so da sein, wie er ist, ganz authentisch und muss sich nicht verbiegen. Die Atmosphäre ist wohlwollend und menschlich. Keiner wird irgendwelchen Kommentaren, Bewertungen oder gar Angriffen aus der Gruppe ausgesetzt. Es gilt Schweigepflicht für alle. Und wenn man sich trotzdem gar nicht bereit dazu fühlt, besteht die Möglichkeit einer Einzelaufstellung.


WAS IST, WENN ES EINEM SCHLECHT GEHT NACH DER AUFSTELLUNG?

Am besten läßt man diese Gefühle erst einmal zu für ein paar Tage. Sie gehören zum Heilungsprozess. Wenn dann immer noch „kein Land in Sicht“ ist, dann kann man sich jederzeit melden. Erfahrungsgemäß kommt das so gut wie nie vor. Prinzipiell bieten wir auf Wunsch vorher und nachher persönliche Betreuung und Begleitung an. Übrigens muss eine Aufstellung nicht dramatisch und schmerzhaft sein, sie kann auch überraschend leichtfüßig daherkommen.


WIE OFT MACHT MAN EINE AUFSTELLUNG?

Da gibt es keinerlei Regeln. Jeder darf ganz frei entscheiden, wie es für ihn stimmig ist.
Die Wirkung kann für Jahre anhalten. Seelische Prozesse brauchen Zeit. Manchmal gibt es auch eine sofortige spürbare Veränderung, und es taucht dann bald ein neues Anliegen auf. Die tiefen Lebensthemen, häufig in Bezug auf die Eltern, brauchen meist mehrere Aufstellungen. Dasselbe nochmals aufzustellen, weil einem das Ergebnis nicht gefällt, macht keinen Sinn und zeigt, dass man die Lösung nicht nehmen konnte.


MUSS ICH DIE FAMILIENMITGLIEDER MITBRINGEN?

Nein, natürlich nicht - außer jemand möchte das gerne. Dafür hat man ja die Stellvertreter.


KANN MAN AUCH MIT DEM PARTNER ZUSAMMEN KOMMEN?

Ja, wenn beide das möchten.


KÖNNEN KINDER AUCH EINE AUFSTELLUNG MACHEN?

Prinzipiell ab dem Schulalter ja. Kinder können sich oft viel unbefangener als Erwachsene auf so etwas einlassen. Generell gilt aber: die Schwierigkeiten der später Geborenen haben meist etwas mit den früher Geborenen zu tun. Von daher hilft den Kindern am besten, wenn sich die Eltern auf den Weg machen und sich um ihre ungelösten Themen kümmern. Analog dem Bild einer Pflanze - wenn die Wurzeln kräftig sind, kann diese besser gedeihen.


WAS HAT MAN ALS STELLVERTRETER VON EINER AUFSTELLUNG?

Mit anderen zusammen zu sein, um sich gemeinsam dem zu widmen, was Menschen tief innerlich bewegt, nicht nur oberflächlichen Small-Talk zu machen und sich nicht verstellen zu müssen, ist eine sehr bereichernde Erfahrung. Oft staunt man über die Synchronizität und Stimmigkeit der Ereignisse – wie sich „zufällig“ Menschen mit ähnlichen Themen treffen. Man wird gewahr, wie sehr alles verbunden ist, viel mehr als man sonst wahrnimmt. Auch ein Stellvertreter kommt mit einem Anliegen, das ihn gerade bewegt. Mancher nimmt sogar ähnlich viel mit wie aus einer eigenen Aufstellung. Gefühle wahrzunehmen und sie frei ausdrücken zu dürfen, wirkt lösend. Und man kann lernen, sich einem Prozeß anzuvertrauen, ohne darüber nachzudenken. Ein wenig Pause vom ständigen Denken tut meist sehr gut.


UND WENN MAN NICHTS SPÜRT ALS STELLVERTRETER?

Jeder kann Stellvertreter sein, wenn er bereit ist, sich darauf einzulassen. Je nach Temperament und Zugang drücken verschiedene Personen Emotionen unterschiedlich aus. Das spielt aber alles gar keine Rolle. Und man hat genügend Zeit sich einzufühlen, weil das natürlich erst einmal ungewohnt ist. Gar nichts zu spüren stellt übrigens genauso eine Wahrnehmung dar, nämlich dass jemand offenbar „dicht gemacht“ hat. Es können auch mehr Gedanken als Gefühle sein, die auftauchen oder Impulse, sich zu bewegen. Jede Rückmeldung vom Stellvertreter stellt einen wertvollen Beitrag dar.


KANN AUCH BELASTENDES VON ANDEREN BEI EINEM HÄNGENBLEIBEN?

Das ist auch eine der Chancen für Stellvertreter - zu lernen, in etwas „Fremdes“ ein- und wieder daraus auszusteigen - für Menschen, die sich schlecht abgrenzen können, enorm wichtig. Und natürlich bekommt man Hilfe, wenn man dazu neigt, sich fremde Rucksäcke aufzubürden. Der Aufstellungsleiter sorgt dafür, dass jeder unbelastet nach Hause gehen kann.


IST DAS WIE EIN THEATERSPIEL?

Nein, das hat mit Rollenspiel gar nichts zu tun. Das Beste ist, selber als Stellvertreter diese Erfahrung zu machen - Gefühle und Gedanken der Personen wahrzunehmen, für die man steht. Dann merkt man sofort, wie ernst und echt das ist.


WENN MAN ES NUR KENNENLERNEN UND NICHT GLEICH MITMACHEN MÖCHTE?

Es gibt auch die Möglichkeit als „passiver“ Teilnehmer dabei zu sein. Dadurch fehlt allerdings die Erfahrung - wie der Unterschied, ob ich mir eine Speise nur ansehe oder ob ich sie koste. Am besten lernt man Aufstellung durch Mitwirken kennen. Das braucht natürlich ein bißchen Mut. Mancher benötigt dafür aber etwas mehr Zeit. Man kann auch im Laufe des Tages entscheiden, ob man doch mitmachen möchte.


WAS KOSTET EINE AUFSTELLUNG?

Die Kosten für eine Aufstellung in der Gruppe betragen 250€, die für einen Stellvertreter oder „passiven“ Teilnehmer 50€ einschließlich Verpflegung (Getränke, Obst und ein kleines Mittagessen). Wir bieten sie als Ein-Tages-Seminar an. Bei einer Einzelarbeit geht es nach Zeitaufwand mit einem Stundensatz von 150€.


WENN ES GERADE FINANZIELL SEHR ENG IST?

Hier gibt es auf jeden Fall Möglichkeiten, z.B. langfristige Zahlung in selbstgewählten Raten. Wenn es generell sehr schwierig ist, kann auch ein Nachlass gewährt werden. Für Stellvertreter gibt es in jeder Aufstellung einen Platz kostenlos.


BERT HELLINGER IST JA RECHT UMSTRITTEN. IST DAS GENAUSO SO WIE ER ARBEITET?

Aufstellungsarbeit stammt von Therapeuten aus USA und ganz ursprünglich von Schamanen aus Naturvölkern. Bert Hellinger verdanken wir sehr viel, dass sich die Methode immer weiter entwickeln konnte. Er war ein wichtiger Lehrer, und vieles geht natürlich auf ihn zurück. In den langen Jahren hat er einen großen Veränderungsprozess durchlaufen und zuletzt sehr spezielle Wege beschritten, die nicht jedem zugänglich sind. Jeder Therapeut findet am besten sein Eigenes, um den Klienten und ihrer Heilung bestmöglich zu dienen - von daher liegen die Wurzeln auch bei Bert Hellinger und doch ist es ganz anders.



Termine

Systemische Aufstellungen mit homöopathischer Unterstützung
Tages-Seminar von ca. 9 – 18 Uhr

am Sonntag, 14. Juli 2019

Ort wird später festgelegt (in Haag oder Umgebung).

Anmeldung

Für eine Aufstellung in der Gruppe …

… geht es hier zum Anmeldeformular.

Es gibt drei Möglichkeiten zur Teilnahme:

  • mit einer eigenen Aufstellung
  • als Stellvertreter
  • als passiver Teilnehmer

Die Kosten für eine eigene Aufstellung liegen bei 250 €, sonst bei 50 €.
Eingeschlossen ist die Verpflegung (Getränke, Obst und ein kleines Mittagessen).

Bei finanzieller Notlage gibt es die Möglichkeit von Ratenzahlung oder auch einer Ermäßigung für eine Aufstellung und für Stellvertreter jeweils einen kostenfreien Platz. Bitte fragen Sie danach.

Für eine Einzelaufstellung …

… rufen Sie bitte in der Praxis an und vereinbaren einen Termin, entweder erst für ein Vorgespräch zur Besprechung des Anliegens oder gleich für eine Aufstellung

Für beide Formen gilt:

Zur Vorbereitung für eine eigene Aufstellung gibt es einen Fragebogen, die sogenannte systemische Anamnese. Hilfreich ist außerdem ein Stammbaum der Familie (möglichst bis zu den Urgroßeltern). Für die Erstellung eines solchen Genogramms finden sich hier Tipps.

Man kann auch zur Aufstellung kommen, wenn man gar nichts über die Methode weiß.
Wer sich trotzdem vorher näher informieren möchte, hat verschiedene Möglichkeiten:

  • Ausführliche Informationen einschließlich Fragen&Antworten gibt es hier auf der Website.
  • Gut verständliche Bücher sind z.B. „Ohne Wurzeln keine Flügel“ von Bertold Ulsamer oder „Was die Seele krank macht und was sie heilt“ von Thomas Schäfer. Beide können in der Praxis ausgeliehen werden.
  • Auf dem BR-Bildungskanal kann man sich einen kleinen Film anschauen.

Und natürlich gerne bei allen Fragen Kontakt aufnehmen per Mail oder Telefon.

Wenn Sie regelmäßig über die Termine informiert werden wollen, können Sie sich gerne in den Newsletter-Verteiler aufnehmen lassen. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

Zurück zum Anfang: Allgemeines über Systemische Aufstellungen

Wenn die Wurzeln tief sind,
braucht man den Wind nicht zu fürchten.

China