Ganzheitliche Orthopädie und Schmerztherapie

… bezieht bei Erkrankungen des Bewegungsapparates auch Ursachen aus anderen medizinischen Fachgebieten mit ein – also ganz anders als Sie das sonst kennen.
Diese Erweiterung sorgt für wesentlich mehr Chancen, dass sie sich wieder beweglicher werden und Ihre Gelenke länger gesund bleiben.

Schmerzen brauchen nicht immer starke Tabletten und können oft auch auf sanftere Art und Weise gelindert werden.

Grenzen der herkömmlichen Orthopädie
Nach unserer Erfahrung landen zu viele Patienten bei dem frustrierenden Satz „damit müssen Sie einfach leben“. In der klassischen Therapie sind meist nach symptomatischen Medikamenten in Form von Spritzen oder Tabletten und physikalischen Anwendungen wie Krankengymnastik oder Massage die Möglichkeiten bereits erschöpft. An letzter Stelle stehen – wenn möglich – operative Eingriffe. Natürlich kann es für jemanden ein Segen sein, durch einen künstlichen Gelenkersatz wieder mehr Lebensqualität zu bekommen. Und doch stellt auch das nur eine Not-Maßnahme dar, die sich nicht um die Ursachen kümmert und manchmal zu Folge-Problemen führt.

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Ursachen für orthopädische Erkrankungen?
Seltsamerweise nehmen Rückenbeschwerden und Gelenkverschleiß sehr stark zu, obwohl wir längst nicht mehr so schwer arbeiten wie früher. Das macht rein mechanische Erklärungen unglaubwürdig.
Der ganzheitliche Ansatz nutzt das „Dreieck der Gesundheit“ und findet so versteckte Ursachen und neue Behandlungswege. Applied Kinesiology schlägt eine Brücke zwischen dem Bewegungsapparat und dem restlichen Organismus. Muskeln haben u.a. Bezüge zu Wirbeln und inneren Organen. Wenn ein Muskel z.B. eine Schwäche hat wegen einer Hormonstörung, nützt es nicht viel, ihn zu trainieren.

Was ist machbar?
Natürlich gibt es Grenzen, beispielsweise bei einem rheumatisch zerstörten Gelenk oder einem akuten Massenprolaps an der Wirbelsäule. Doch oft lassen sich selbst große Bandscheibenvorfälle mit Akupunktur und anderen Maßnahmen erfolgreich behandeln.
Ein interessantes Phänomen ist, dass Beschwerden und der Befund von bildgebenden Verfahren oft nicht übereinstimmen. Mit zunehmendem Alter finden degenerative Veränderungen statt – das bedeutet aber nicht gleichzeitig schlimme Schmerzen. Ganzheitliche Orthopädie schaut den Menschen an, nicht nur das Röntgenbild, fragt genau nach und hört gut zu.

Unter Interessante Themen finden Sie einen ausführlichen Artikel über Ganzheitliche Orthopädie.

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Ganzheitliche Schmerztherapie
Jeder Mensch kennt Schmerzen. Als Warnzeichen und natürlicher Ausdruck dafür, dass etwas nicht stimmt, helfen sie uns, Krankheiten und Verletzungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Wir lernen dadurch auch, was uns guttut und was nicht. Wenn sie akut auftreten und nach der Heilungsphase wieder verschwinden, haben sie ihre Funktion erfüllt. Manchmal bleiben sie jedoch und können das Leben sogar komplett beherrschen. Wenn sich alles nur noch darum dreht, wird der Schmerz zur eigenständigen Krankheit.

Mittlerweile weiß man, dass dieses Geschehen weit über das Organische hinausgeht und unbedingt auch psychische und soziale Faktoren berücksichtigt werden müssen.
Da jeder Mensch Schmerzen unterschiedlich empfindet und die Ursachen oft vielschichtig sind, braucht es eine individuelle ganzheitliche Therapie – die neben einer nebenwirkungsfreien Linderung gleichzeitig die Auslöser behandelt. Das erhöht die Chancen auf dauerhafte Erfolge.

Einige Beispiele: Die östliche Medizin sieht Schmerz als Ausdruck von gestauter Energie und löst diese mit Akupunktur. Craniosacrale Osteopathie geht in eine ähnliche Richtung und versucht, wieder etwas in Fluß zu bringen. Auf der physischen Ebene kann er als „Säureschrei des Gewebes“ nach naturheilkundlicher Ausleitung, Entgiftung und Stoffwechsel-Bereinigung verlangen.

Wer einen Hammer als einziges Werkzeug hat, für den sieht alles nach einem Nagel aus.

Milton Erickson