Craniosacrale Osteopathie

… entspannt das Nervensystem „bis in die Knochen“, „erleichtert das Herz“ und führt zu wohltuender Ruhe für Körper und Geist. Sanfte Berührungen sorgen für Gleichgewicht, Symmetrie und einen freien Fluss von Lebenskraft.

Besonders wirksam ist sie bei Schmerzen, Verspannungen, Erkrankungen des Nervensystems, Stress, Nervosität, Erschöpfung und auch in der Trauma-Therapie. Eine frühzeitige osteopathische Behandlung von Säuglingen erleichtert den Start ins Leben ungemein.

„Cranium“ heißt Schädel, „Sacrum“ Kreuzbein und „Os“ Knochen.
Unsere körperlichen Strukturen – z.B. Knochen, Muskeln, Sehnen und Organe – haben ein komplexes Zusammenspiel. Geist und Seele lassen sich davon nicht trennen. Alles ist ineinander verwoben.

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Grundlagen
Leben ist dynamisch und äußert sich in rhythmischer Bewegung. Neben Herzschlag und Atmung kann man noch mehr fühlen – verschiedene ganz feine Pulsationen. Anfangs hielt man es für das Fließen des Liquors (Gehirnwasser) um Gehirn und Rückenmark. Doch das stimmt nur teilweise. Vieles ist noch ungeklärt.  
Dr.W.Sutherland sprach vom „Atem des Lebens“. Diese Kraft lässt uns vom Embryo heranwachsen, durchströmt und belebt uns von innen. Sie sorgt für Regeneration und Gesund-Erhaltung.

Traumata und Verletzungen bringen uns aus der Balance. Der Körper versucht das auszugleichen, oft aber auf Kosten der Symmetrie. Eine kleine Fehlstellung hat Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Es wird daher immer das Ganze behandelt.
Beispiel: Ein verstauchter Knöchel mit Schon-Hinken kann zu Kopfschmerzen führen.

Wie wirkt craniosacrale Therapie?
Unser Körper besteht zu über 90% aus Flüssigkeit. Wasser bewegt sich in Wellen und speichert Informationen. Wenn es sich staut, führt das zu Spannung, Festhalte-Mustern und Krankheit.
Bei der Therapie achtet man mehr auf das Heile und Gesunde in uns, auf das Potential, als auf das, was krank und gestört erscheint. So werden „Tore geöffnet“. Der Körper kann dann mit seinen eigenen lebendigen Kräften das tun, was er zur Gesundung braucht. Dies hat tiefere Wirkung, als nur ein vermeintliches Problem zu korrigieren.
Die direkte Erfahrung dieser natürlichen Kraft, die von sich aus immer nach Heilung strebt, kann das Vertrauen in uns und ins Leben wachsen lassen.

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Geschichte der Osteopathie
In der Mitte des 19.Jahrhunderts verlor der amerikanische Arzt Andrew T. Still nach dem Tod seiner Kinder den Glauben an die Schulmedizin. Er entdeckte bei seiner Suche nach neuen Möglichkeiten, wie der sanfte Druck seiner Hände heilend wirken konnte.
Der biodynamische Ansatz der craniosacralen Therapie stammt aus dem Spätwerk von Dr. William G. Sutherland und bezieht stark die Erkenntnisse der Embryologie ein – dieses Wunder, wie aus einem kleinen Bläschen ein ganzer Mensch entsteht. Über unseren „Flüssigkeitskörper“ kommen wir wieder in Kontakt mit dieser Zeit von Geborgenheit und kraftvollem Wachstum.

Wann hilft Osteopathie?
Neben den bereits erwähnten Schwerpunkten hilft sie sowohl Schwangeren als auch Säuglingen (z.B. mit Koliken, Saugschwäche oder Schief-Haltungen) und Kindern (z.B. mit Lern-, Konzentrations- oder Verhaltensstörungen). Eine frühzeitige Behandlung von Neugeborenen gehört in England übrigens zur Routine.

Es gibt viele verschiedene Formen der Osteopathie. Welche Art zu Ihnen paßt, finden Sie am besten durch Ausprobieren heraus. Die biodynamische Form eignet sich erfahrungsgemäß sehr gut für hochsensible Personen.

Gesundheit zu finden, sollte das Ziel eines Arztes sein. Krankheit kann jeder finden.

Andrew Taylor Still