Ganzheitliche Psychotherapie

… verbindet Elemente verschiedener therapeutischer Verfahren, um den Menschen auf seinem Lebensweg bestmöglich zu unterstützen, alte Wunden zu heilen und sein Potential zu entfalten.
Sie nutzt sowohl Gesprächstherapie, humanistische Psychologie und Traumdeutung als auch Gestaltarbeit, NLP und Trauma-Therapie bis hin zu transpersonaler Psychotherapie und systemischen Aufstellungen – je nachdem, was zur Person und zum Anliegen am besten passt.

Ein wichtiger Schlüssel sind die Gefühle. In einer ganzheitlichen Therapie lernen Sie wieder, wie Sie diese als Werkzeuge sinnvoll nutzen können. Das verhilft zu mehr Entspannung, Leichtigkeit und Lebenskraft.

Genau wie bei organischen Krankheiten die Psyche nicht ausgeklammert wird, bezieht man hier immer auch den Körper mit ein.

Beispiele für Themen, die unterschiedliche Ansätze erfordern:

  • Wunsch nach Befreiung von einem negativen Denkmuster oder einer Phobie
  • Angst und Depression durch ein unverarbeitetes Kindheits-Trauma
  • Wiederholung von Krankheiten oder Beziehungsthemen durch eine systemische
  • Verstrickung
  • Wunsch nach innerem Wachstum und spiritueller Entwicklung über das Persönliche hinaus

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Zwei Verfahren näher beleuchtet:

1. Neurolinguistisches Programmieren (NLP)


… ist das Richtige, wenn Sie z.B. das Gefühl haben, dass mehr in Ihnen steckt, als Sie bisher kennengelernt haben. Es kann von einschränkenden Überzeugungen und negativen Gedankenmustern befreien.
Neue Verhaltensweisen ermöglichen eine freiere Entfaltung Ihrer Möglichkeiten und Talente. Einfacheres Lernen und bessere Kommunikation machen das Leben leichter.

Was heißt „neurolinguistisches Programmieren“?

  • „Neuro“ hat mit dem Nervensystem zu tun. Wir erfahren die Welt über unsere Sinne (sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken). Auch unser Denken und Verhalten basiert darauf.
  • „Linguistisch“ hat mit Sprache zu tun: Damit ordnen wir unsere Gedanken und unser Verhalten. Wir benutzen sie, um mit anderen zu kommunizieren.
  • „Programmieren“ stellt den Bezug dazu her, dass wir wählen können, wie wir denken und handeln, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen.

Geschichte des NLP:
In den 70er Jahren erforschten Richard Bander, John Grinder und Frank Pucelik die Arbeit von drei herausragenden Psychotherapeuten, um herauszufinden, wieso diese viel erfolgreicher sind als andere. Sie erforschten die Arbeit von drei herausragenden Psychotherapeuten. Dabei entdeckten sie Gemeinsamkeiten und entwickelten ein eigenes System, das gelehrt und gelernt werden kann.
Weil es so gut und einfach wirkt, setzt man es nicht nur in der Therapie ein, sondern z.B. auch beim Coaching, Lernen und Training von Führungskräften. Es bietet neben einer Sammlung wirksamer Werkzeuge vor allem nützliche Einstellungen für unsere Entwicklung.

Was gibt Ihnen NLP?
Oft reagieren wir wie auf Knopfdruck in bestimmten Situationen mit demselben Muster: z.B. jemand kritisiert mich, und ich fühle mich als Versager. Auch bei Phobien ist es so: z.B. ich sehe eine Spinne und habe Angst.
Diese Abfolge ist mit Hilfe von NLP änderbar. Sie erlernen etwas Neues, bekommen mehr Wahlmöglichkeiten hinsichtlich Ihres Verhaltens und werden flexibler. Dadurch können Sie auch leichter Entscheidungen treffen.
NLP unterstützt Lernprozesse, öffnet den Zugang zur Kreativität und fördert die Kraft, Ideen umzusetzen.
Ähnlich wie bei der craniosacralen Osteopathie legt man den Fokus mehr auf die Fähigkeiten und inneren Kraftquellen (Ressourcen) anstatt auf Defizite und Fehler, wie wir das oft gewohnt sind.

Einige Grundsätze im NLP:

  • Jeder Mensch ist anders und erlebt die Welt unterschiedlich.
  • Jedes Verhalten – auch schweigend Dasitzen – ist Kommunikation.
  • Die Bedeutung ergibt sich aus der Reaktion, die sie hervorruft, nicht aus der Absicht des Senders.
  • Menschen orientieren sich in ihrem Verhalten an ihren Vorstellungen, also ihrer „geistigen Landkarte“, nicht an der Welt selbst
  • Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht. Jedes Verhalten ist in einem bestimmten Zusammenhang nützlich.
  • Es gibt kein Versagen – nur Feedback (Rückmeldung)
  • Wenn etwas nicht funktioniert, probiere einfach etwas anderes.
  • Menschen haben immer alle Ressourcen zur Verfügung, die sie zur Veränderung brauchen.
  • Alles ist erlernbar, wenn es in genügend kleine Einzelschritte zerlegt wird.

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2. Transpersonale Psychotherapie (TPPT)

… verknüpft moderne Psychologie mit alten Weisheitslehren.
Es geht nicht nur um psychische Heilung, persönliches Wachstum und Entwicklung einer reifen Ich-Identität, sondern auch um die Öffnung zu anderen Räumen des Bewusstseins.
Der Wesenskern, die tiefste Essenz des Menschen reicht weit über die Persönlichkeit hinaus. Das kann man in erweiterten Bewusstseinszuständen erfahren. TPPT hilft, sich dem Mysterium des Lebens und des menschlichen Seins anzunähern.

Grundlagen
Neben den Instinkten und Trieben aus unserer „Tiernatur“, wie Überleben und Fortpflanzung, gibt es im Menschen offenbar auch einen natürlichen Antrieb zur Selbstrealisierung – hin zu dem, was man auch „Höheres Selbst“ nennt. Daraus erwachsen Fragen wie „Wer bin ich?“, „Wozu bin ich hier?“ und „Welchen Sinn hat mein Leben?“, die häufig vermehrt ab der Lebensmitte auftauchen.
Das kann zu einer tiefen unbestimmten Sehnsucht und einer wachsenden Unzufriedenheit mit dem bisherigen Leben führen. Solche spirituellen Krisen werden leider häufig mit einer Depression verwechselt.
Zum Reifeprozess gehört auch, schmerzhafte Themen, z.B. menschliche Begrenzungen, Fehl- und Schucksalsschläge anzuerkennen.

Schwierige Zeiten …
Heute dominiert sehr stark der Verstand. Der Fokus liegt auf oberflächlichen, schnellen Erfolgserlebnissen. Gefühle werden meist unterdrückt – mit der Folge von zwanghaftem Denken und der Flucht in alle möglichen Ablenkungen.
Wir sind sowohl von schamanischen Wurzeln und der Beziehung zur Erde als auch von religiösen oder spirituellen Verbindungen abgeschnitten. Das und die zunehmende Zerstörung unseres Ökosystems haben eine wachsende Angst und Orientierungslosigkeit zur Folge. Viele Menschen suchen nach einem tieferen Sinn im Leben.

Was ist eine transpersonale Erfahrung?
Der gewohnte Bewusstseinsraum von Denken, Zeit und Raum wird überschritten. Jeder kennt kurze Momente von einer plötzlichen Präsenz im Moment, wo der Gedankenfluss unterbrochen ist und die Zeit still zu stehen scheint – z.B. ein Sonnenuntergang am Meer oder eine besondere Begegnung mit einem Menschen. Man kann das nicht machen, es geschieht einfach und bringt unterschiedliche Erfahrungen von Stille, Liebe, Freiheit, Freude, Verbundenheit, Vertrauen und Vollkommenheit mit sich.
Auch bei der craniosacralen Therapie gelangt man manchmal in solche anderen inneren Räume.

Wie ist der Bezug zur Psychologie?
Wir finden uns und das, was darüber hinausgeht, nur in uns selbst. Wenn wir die Aufmerksamkeit nach innen wenden, zeigen sich da aber meist nicht gleich wunderbare Erfahrungen von Eins-Sein, sondern erst einmal unsere alten Wunden. Sich diesen zuzuwenden ist essentiell und braucht Begleitung und Unterstützung. Dann kann allmählich etwas heilen und sich wandeln. Im Satz von Michaela Haas „Das Licht am Ende des Tunnels findest Du nur durch den Tunnel“ liegt eine große Wahrheit.
Das unterscheidet sich von esoterischen Strömungen, die nur ein „Alles-Gut-Mäntelchen“ darüber hängen und auch Spiritualität vorwiegend als Fluchtweg mißbrauchen. Leid und schweres Schicksal wirklich zu integrieren anstatt nur oberflächlich Probleme zu lösen, bringt Stärke und inneres Wachstum – und braucht Zeit. So können wir reife, verantwortungsbewußte Menschen werden, wie sie diese krisengeschüttelte Welt braucht.
Als Schlüssel zu unserem Unbewussten sind auf diesem Bewusstseins-Weg sowohl die Deutung unserer Träume als auch Aufstellungen hilfreich.

Rolle der Meditation
Immer mehr Menschen zieht es zu verschiedenen Formen der Meditation. Dahinter steckt meist der Wunsch nach einer Unterbrechung des ständigen Gedankenlärms. Andere gehen lieber zum Joggen, weil auch den „Kopf frei macht“.
Man hat festgestellt, dass Meditation zusammen mit einfachen Achtsamkeits-Übungen im Alltag Stresskrankheiten wie hohen Blutdruck positiv beeinflusst, selbst wenn jemand nichts Spirituelles im Sinn hat. Bekannt geworden ist hier z.B. MBSR („mindfulness based stress reduction“) nach Jon Kabat-Zinn.
Wenn der Geist zur Ruhe kommt, gelangen wir leichter in andere Bewusstseinsräume, die sonst vom Verstand überlagert sind.
Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung können wir Ihnen auch hier zur Seite stehen.

Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden, doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

Orient